Trichilia-ähnliche Simaba
Simaba trichilioides
Eine holzige Pflanzenart aus der Familie der Bittereschengewächse, heimisch in Brasilien und Paraguay.
In den weiten Tieflandregenwäldern des Amazonasbeckens erstreckt sich das natürliche Verbreitungsgebiet von Simaba paraensis. Diese tropische Holzpflanze wurde im Jahr 1925 von dem bekannten brasilianischen Botaniker Adolpho Ducke wissenschaftlich erstbeschrieben.
Ihr Vorkommen erstreckt sich über die brasilianischen Bundesstaaten Pará, Acre und Roraima bis nach Ecuador.
Die wuchsfreudige Simaba paraensis wächst als mittelgroßer Baum im Kronendach oder im mittleren Stockwerk des Regenwaldes. Ihre morphologischen Kennzeichen umfassen:
In den indigenen Gemeinschaften des Amazonasgebietes werden Extrakte aus der Rinde von Simaba paraensis traditionell zur Fiebersenkung genutzt. Die moderne pharmazeutische Forschung zeigt großes Interesse an den darin enthaltenen sekundären Pflanzenstoffen, insbesondere Quassinoiden.
Diese Verbindungen werden auf ihre potenziellen antiviralen und antiprotozoischen Eigenschaften hin analysiert.
Benannt wurde die Art nach dem brasilianischen Bundesstaat Pará, der ein wichtiges Zentrum der biologischen Vielfalt im Amazonasgebiet darstellt. Erstbeschreiber Adolpho Ducke leistete Pionierarbeit bei der Katalogisierung der dortigen Baumriesen und beschrieb diese Art während seiner Expeditionen.
Die Rinde weist eine extrem hohe Dichte an Bitterstoffen auf, die Fressfeinde wirksam abwehrt.
Simaba trichilioides
Eine holzige Pflanzenart aus der Familie der Bittereschengewächse, heimisch in Brasilien und Paraguay.
Simaba cedron
Ein kleiner tropischer Baum aus der Familie der Bittereschengewächse, bekannt für seine bitteren, giftigen Samen.
Simaba guianensis
Ein hochgiftiger neotropischer Baum oder Strauch aus der Familie der Bittereschengewächse mit markanten orangefarbenen Steinfrüchten.
Simaba floribunda
Eine reichblühende Bittereschen-Art, die in verschiedenen Ökoregionen Brasiliens beheimatet ist.