Trichilia-ähnliche Simaba (Simaba trichilioides)

Simaba trichilioides: Merkmale und Verbreitung

Die südamerikanische Holzpflanze Simaba trichilioides wächst vor allem in den trockeneren und halbtrockenen Gebieten Brasiliens sowie in Teilen Paraguays. Innerhalb der Familie der Bittereschengewächse (Simaroubaceae) zeichnet sich diese Art durch ihre spezifische Anpassung an sandige Böden und offene Savannenlandschaften aus.

Botanische Aufzeichnungen weisen darauf hin, dass die Art erstmals im 19. Jahrhundert wissenschaftlich beschrieben wurde. Sie spielt eine ökologische Rolle in den lokalen Ökosystemen der Cerrado-Biome.

Taxonomie

  • ∟ царство Plantae
  • ∟ Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • ∟ Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • ∟ Angiosperms
  • ∟ mesangiosperms (Mesangiospermen)
  • ∟ eudicots
  • ∟ Superrosids
  • ∟ rosids
  • ∟ malvids
  • ∟ Ordnung Sapindales
  • ∟ Familie Simaroubaceae (Bittereschengewächse)
  • ∟ Gattung Simaba (Simaba-Baum)
  • ∟ Art Simaba trichilioides (Trichilia-ähnliche Simaba)

Lebendiger Puls

Morphologie

Simaba trichilioides wächst als Strauch oder kleiner Baum mit einer Wuchshöhe von wenigen Metern. Die Rinde weist die für die Gattung typischen Bitterstoffe auf, die als natürlicher Schutz gegen Fraßfeinde dienen.

Die Laubblätter sind wechselständig angeordnet und unpaarig gefiedert. Die einzelnen Fiederblättchen haben eine ledrige Textur und eine elliptische Form.

Die Blütenstände sind endständige oder achselständige Rispen, die zahlreiche kleine, unauffällige Blüten tragen. Aus den befruchteten Blüten entwickeln sich steinfruchtartige Spaltfrüchte.

Anwendungen

In der traditionellen Volksmedizin Südamerikas werden Auszüge aus der Rinde und den Wurzeln verschiedener Simaba-Arten aufgrund ihrer Bitterstoffe geschätzt. Die enthaltenen Quassinoide stehen im Fokus phytochemischer Untersuchungen hinsichtlich ihrer potenziellen bioaktiven Eigenschaften.

Interessante Fakten

Die ausgeprägte Bitterkeit aller Pflanzenteile von Simaba trichilioides dient als hochwirksamer Abwehrmechanismus gegen pflanzenfressende Insekten. Diese evolutionäre Anpassung ermöglicht das Überleben in artenreichen Lebensräumen mit hohem Fraßdruck.

Verbreitungsgebiet

  • Brasilien
  • Paraguay

Quellen

  • POWO (Plants of the World Online)
  • WFO (World Flora Online)
  • GBIF (Global Biodiversity Information Facility)

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

Siehe auch

Cedron-Simaba

Cedron-Simaba

Simaba cedron

Ein kleiner tropischer Baum aus der Familie der Bittereschengewächse, bekannt für seine bitteren, giftigen Samen.

Guayana-Simaba

Guayana-Simaba

Simaba guianensis

Ein hochgiftiger neotropischer Baum oder Strauch aus der Familie der Bittereschengewächse mit markanten orangefarbenen Steinfrüchten.

Bitterholzbaum

Bitterholzbaum

Picrasma

Eine Gattung sommergrüner Bäume und Sträucher aus der Familie der Bittereschengewächse, bekannt für ihre ausgeprägte …