Halbzehnmännige Meerrettichbaum
Hyperanthera semidecandra
Eine trockenheitsresistente Wildpflanze der Wüstengebiete rund um das Rote Meer.
Als charakteristischer Überlebenskünstler der wüstennahen Wadis am Roten Meer besticht Hyperanthera peregrina durch eine faszinierende evolutionäre Anpassung. Der Baum verliert früh seine Blättchen und betreibt Photosynthese hauptsächlich über die grünen Blattspindeln.
In vielen antiken Kulturen war das aus den Samen gewonnene Öl als kostbares Gut bekannt. Heute gewinnt die Pflanze wieder an Bedeutung in der forstwirtschaftlichen Forschung für aride Zonen.
Dieser Baum wächst zunächst mit einer knolligen Basis heran, bevor er eine schlanke Krone mit hängenden Trieben entwickelt. Die anatomische Struktur zeigt extreme Trockenraumanpassungen.
Wichtige Merkmale der Art sind:
Frühjahr (März bis Mai)
Das aus den Samen gepresste Behenöl wurde bereits im antiken Ägypten für die Herstellung von Parfüms und Salben geschätzt. Es ist besonders stabil gegen Oxidation und findet Verwendung in der Kosmetikindustrie.
Zudem werden die Samen traditionell zur Wasserreinigung genutzt, da sie gelöste Partikel ausflocken können. Die jungen Blätter und Blüten dienen lokal als Nahrungsquelle.
Historische Funde belegen, dass das Öl dieses Baumes in der Antike für die Mumifizierung und als edles Salböl für Könige genutzt wurde. Die Fähigkeit der nackten Blattspindeln, ohne Blättchen Photosynthese zu betreiben, schützt den Baum effektiv vor dem Vertrocknen.
Hyperanthera semidecandra
Eine trockenheitsresistente Wildpflanze der Wüstengebiete rund um das Rote Meer.
Hyperanthera aptera
Historische Bezeichnung einer Moringapflanze mit ungeflügelten Samen.
Picrasma
Eine Gattung sommergrüner Bäume und Sträucher aus der Familie der Bittereschengewächse, bekannt für ihre ausgeprägte …
Araucaria humboldtensis
Eine kleine, stark gefährdete Araukarien-Art aus den rauen Bergregionen im Süden Neukaledoniens.