Gefleckter Schierling
Conium maculatum
Der Gefleckte Schierling (Conium maculatum) ist eine hochgiftige, zweijährige Pflanze mit charakteristischen gefleckten Stängeln, die …
Die mediterrane Doldenblütler-Art Conium dichotomum wächst vorwiegend in Nordafrika und wurde erstmals von dem französischen Botaniker René Louiche Desfontaines wissenschaftlich beschrieben.
Wie andere Vertreter der Gattung Schierling zeichnet sich diese Pflanze durch ihre hohe Toxizität aus. Sie enthält gefährliche Piperidin-Alkaloide, die für Menschen und Tiere lebensbedrohlich sein können.
Conium dichotomum wächst als krautige Pflanze mit aufrechten, meist gabelig verzweigten Stängeln. Die Laubblätter weisen eine mehrfach gefiederte Struktur auf und ähneln denen des Gefleckten Schierlings.
Die Blütenstände sind als Doppeldolden ausgebildet und tragen zahlreiche kleine, weiße Blüten. Die Früchte sind Spaltfrüchte, die sich bei Reife in zwei Teilfrüchte spalten.
Frühjahr bis Frühsommer
Aufgrund der extremen Giftigkeit besitzt Conium dichotomum keine moderne landwirtschaftliche oder gärtnerische Anwendung. In der Medizingeschichte wurden Extrakte verwandter Arten in minimalen Dosen als Sedativa oder Spasmolytika untersucht, heute ist eine solche Verwendung jedoch obsolet.
Der Artname dichotomum bezieht sich auf die charakteristische, gabelige Verzweigung der Stängel. René Louiche Desfontaines entdeckte diese Art während seiner berühmten botanischen Expeditionen im Atlasgebirge.
Conium maculatum
Der Gefleckte Schierling (Conium maculatum) ist eine hochgiftige, zweijährige Pflanze mit charakteristischen gefleckten Stängeln, die …
Conium chaerophylloides
Eine hochgiftige Schierlingsart, die im südlichen Afrika weit verbreitet ist.
Conium fontanum
Eine im südlichen Afrika heimische Schierlingsart mit mehreren spezialisierten Unterarten.
Conium sphaerocarpum
Eine giftige Wildpflanze aus der Gattung der Schierlinge, charakterisiert durch ihre kugeligen Früchte.